Neuerscheinung


    Die Dunkelkammer des Rechts  ©
02.11.2021
220 Seiten




Die Dunkelkammer des Rechts
Sein Weg begann  eigentlich mit vierzehn Jahren in den Strafanstalten der fünfziger und sechziger Jahre. Zucht und Ordnung hieß dort die Devise, Gewalt und auch Missbrauch waren dabei an der Tages-und Nachtordnung. Na und… es waren ja keine Klosterschüler, es waren Kriminelle. Eigentlich waren es Kinder. Kinder des Krieges, Kinder von Kriegswitwen und "Trümmerfrauen", Kinder der "Onkel-Ehen", nachdem die Väter im Krieg gefallen waren und die Witwen ihre karge Rente durch eine neue Heirat nicht verlieren wollten. Und es waren Kinder, die man wegen Lappalien ab vierzehn Jahren sogar als Untersuchungshäftlinge in Strafanstalten für Erwachsene steckte, oft genug als Lustknaben der dortigen Insassen. Der Protagonist Rolf Kirst in dem Buch ist viel zu früh durch die Falltür gnadenloser staatlicher Erziehungsmacht gestürzt und landete damit in der Dunkelkammer des Rechts*. Es führte ihn in die Kriminalität, und in die Verzweiflung.
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06. August 2021
"DIE KINDER VOM BALKAN"  ©
     
Titos Vermächtnis

 ".....auf unserem Balkongeländer da sitzt eine weiße Taube", sagte ich zwischen den Jahren 1991 und 92 zu meiner Frau. Sie blickte nicht einmal von ihrer Zeitung hoch und tippte sich nur vielsagend mit dem Finger an die Stirn. Für mich jedoch war es irgendwie ein  Zeichen, oder der Auslöser für eine der erfolgreichsten spontanen Spendenaktionen, besonders auch im ländlichen Raum. Im weiteren Verlauf konnten dadurch über 280 traumatisierte Kinder mit gecharterten Bussen aus den umkämpf-ten Kriegsgebieten Jugoslawiens in die unterschiedlichsten Orte in Deutschland zu Gasteltern und Familien evakuiert werden.  Die wahren Helden aber sind die großartigen Gasteltern in Deutschland gewesen, denen dieses Buch als Dank gewidmet ist.
Fotogalerie und Illustrationen im Buch
"Die Kinder vom Balkan"

  UN Soldaten. Kontrolle am Checkpoint zwischen Kroatien und Serbien, dazwischen sieben Kilometer Niemandsland. Wir ließen die UN-Soldaten mit unserem Satellitentelefon kurz in ihre Heimatländer telefonieren. Nach ein paar Schachteln Zigaretten ging dann der Schlagbaum hoch und wir durften auf eigene Verantwortung passieren.
(NU steht bei franz.besetzten Checkpoints anstelle von UN . Les Nations Unies)
 







Ein zwischen Ruinen getarnter Panzer im fast völlig zerstörten Nustar (3700 EW), nahe der umkämpften serbischen Grenze. Zivilisten wie wir waren dort alles andere als willkommen.